Ein großer Teil der Kommunikation findet heutzutage häufig in den bekannten social Media Netzwerke von Meta, Musk und Co. statt. Warum eigentlich? Weil da ja “ALLE” sind? Wir haben doch schon ein weltumspannendes Netzwerk wo sich Webseiten, Foren und Chats, plazieren lassen, die widerum jeweils auch miteinander bzw. untereinander agieren können. Vergleicht man mal die Möglichkeiten der Gestaltung von Webseiten, mit den Möglichkeiten von social media Netzwerken sind die Netzwerke doch arg ärmlich bestückt. Sehr oft funktioniert irgend etwas nicht und wenn man Pech hat löscht oder blockiert einem der Algorithmus auch den Account … also warum? Was soll man da? Auch die Interaktion mit dem Rest des WWW ist nicht im Interesse der Plattformen. So werden Posts mit Verlinkungen nach “aussen” ausgebremst, weil man ja logischerweise die Leute zum Werbung ansehen auf der Plattform halten will. Also warum? Der einzige Grund für die Existenz der algorithmengesteuerten Netzwerke ist eben das Werbegeschäft der Betreiber.
Aber, es geht auch anders! In den letzten Jahren hat sich da nämlich was Interessantes entwickelt….
Das Fediverse! – Das föderierte Universum
Das Fediverse bezeichnet ein weltweit zusammen agierendes System von Alternativen wie z.B. Mastodon, Friendica sowie PeerTube, die jeweils über das ActivityPub Protokoll miteinander kommunizieren können. Diese genannten Alternativen sind dabei OpenSource, nicht in der Hand einzelner Firmen, und quasi der “Gegenspieler” des Prinips der abgeschlossenen Big social Werbepattformen.
ActivityPub?
ActivityPub ist ein technisches Protokoll des W3C (WorldWideWeb Consortium), dem weltweiten Zusammenschluß in dem die technischen Grundlagen und Standards für unser Internet gemeinsam ausgehandelt werden. Dieses Protokoll verbindet die oben genannten OpenSource Programme, sowie auch sämtlich technisch angepasste Webseiten!! auf DSGVO konforme Weise so miteinander, als wäre jede Webseite ein Account eines großen Netzwerks.
Dazu ein Zitat aus Wikipedia:
Fediverse (Kofferwort aus englisch federation und universe) oder Fediversum bezeichnet einen Zusammenschluss voneinander unabhängiger sozialer Netzwerke mit gemeinsamen Schnittstellen, die Nutzern den Zugriff auf alle beteiligten Netzwerke ermöglichen, ohne dort ein weiteres Konto anlegen zu müssen. Ein weiteres Ziel der beteiligten Mikroblogging- und Hosting-Dienste und Anbieter von Webseiten für Online-Publikation ist es, Nutzern ihre Datensouveränität zurückzugeben, die bei kommerziellen sozialen Netzwerken wie Facebook oder YouTube oft eingeschränkt ist. Im Gegensatz zu diesen Plattformen ermöglichen dezentrale Anbieter (sogenannte Instanzen) den Nutzern, selbst über die Intensität und Schwerpunkte der Moderation zu entscheiden.
Anbei, noch die folgende kleine Broschüre im pdf Format, von Digitalcourage.
Sowie noch ein Video ebenso von Digitalcourage:
Quelle: Digitalcourage
Wie das so im einzelnen funktioniert und welche Erfahrungen ich damit gemacht habe, will ich sehr gern ich in ein paar folgenden Blog-Artikeln teilen.


